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Grundsteuer

Grundsteuer

Das müssen Sie wissen

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Sie haben ein Informationsschreiben vom Finanzamt zur neuen Grundsteuer erhalten. Wir erklären Ihnen, worum es geht und geben Ihnen Hinweise für die Erklärung:

Die Grundsteuer zählt zu den wichtigsten Einnahmequellen der Städte und Gemeinden. Mit ihr werden unter anderem Schulen, Kindergärten, Büchereien sowie die Erhaltung und der Ausbau der Infrastruktur finanziert. Sie ist von den Eigentümerinnen und Eigentümern von Grundbesitz (Grundstücke, Eigentumswohnungen und Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) jährlich zu zahlen. Zum 1. Januar 2025 wird die Grundsteuer deutschlandweit neu festgesetzt.

Ab dem 1. Juli 2022 müssen dafür alle Eigentümer für ihre Grundstücke oder Grundstücksanteile eine Erklärung zur Feststellung der Grundsteuerwerte abgeben. Die Erklärungen müssen bis Ende Oktober 2022 beim Finanzamt eingegangen sein.

Wir erklären die Hintergründe und das Verfahren.

 

Wie der Grundsteuerwert nach den verschiedenen Modellen ermittelt wird, das finden Sie hier:

Baden-Württemberg

Der Grundsteuerwert ergibt sich aus dem Bodenrichtwert. Bebauungen werden nicht berücksichtigt. Die Steuermesszahl für Grundstücke beträgt 1,3 Promille. Für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft beträgt die Steuermesszahl hingegen 0,55 Promille. Für Grundstücke mit überwiegender Nutzung zu Wohnzwecken wird ein Abschlag auf die Steuermesszahl von 30 Prozent gewährt.

 

Zur Berechnung Ihrer Grundsteuer klicken Sie hier.

Der Landesverband Baden-Württemberg informiert zur Grundsteuer hier.

Bayern

Es gilt ein reines Flächenmodell. Maßgeblich ist die Grundstücks- und Gebäudefläche, welche mit in Bayern geltenden Äquivalenzzahlen multipliziert werden. Die beschlossenen Äquivalenzzahlen betragen für Gebäudeflächen stets 0,50 €/qm und für Grund und Boden 0,04 €/qm. Es gelten verschiedene Reduzierungen. Der daraus ergebende Äquivalenzbetrag wird mit einer Grundsteuermesszahl multipliziert.

 

Zur Berechnung Ihrer Grundsteuer klicken Sie hier.

Berlin

Das Land Berlin wendet das Bundesmodell an. 

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

Zur Berechnung Ihrer Grundsteuer klicken Sie hier.

Der Landesverband Berlin informiert zur Grundsteuer hier.

Brandenburg

Das Land Brandenburg wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

Zur Berechnung Ihrer Grundsteuer klicken Sie hier.

Bremen

Das Land Bremen wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

Zur Berechnung Ihrer Grundsteuer klicken Sie hier.

Hamburg

Hier gilt ein Flächen-Lage-Modell. Die Grundstücksfläche wird mit den in Hamburg geltenden Äquivalenzziffern in Höhe von 0,04 €/qm für Grund und Boden und die Gebäudefläche mit 0,50 €/qm multipliziert. Es erfolgt eine weitere Anpassung der Grundsteuermesszahl durch die Einteilung in normale und gute Wohnlagen.

 

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Der Landesverband Hamburg informiert zur Grundsteuer hier.

Hessen

In Hessen gilt ein Flächen-Faktor Modell. Neben der Grundstücksgröße und dem Verhältnis von Wohn-/Nutzfläche spielt ebenfalls die Lage unter Berücksichtigung der Bodenrichtwerte eine Rolle. Die Grundstücksfläche wird mit 0,04 €/qm für Grund und Boden sowie die Wohnfläche des Gebäudeanteils mit 0,50 €/qm bewertet. Garagen bleiben bis zu einer Größe von 100 qm außer Ansatz. Für die Wohnnutzung können Abschläge auf die Steuermesszahl um 30 Prozent vorgenommen werden.

 

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Der Landesverband Hessen informiert zur Grundsteuer hier.

Mecklenburg-Vorpommern

Das Land Mecklenburg-Vorpommern wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

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Niedersachsen

Künftig soll die niedersächsische Grundsteuer mittels eines Flächen-Lage-Modells anhand der Fläche, ergänzt um eine Lage-Komponente, berechnet werden. Die in Niedersachsen geltenden Äquivalenzzahlen betragen 0,04 €/qm für Grund und Boden sowie für Gebäudeflächen 0,50 €/qm. Die Fläche wird mit der Äquivalenzzahl multipliziert. Hinzu kommt anschließend noch ein Lagefaktor.

 

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Nordrhein-Westfalen

Das Land Nordrhein-Westfalen wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

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Der Landesverband Nordrhein-Westfalen informiert zur Grundsteuer hier.

Rheinland-Pfalz

Das Land Rheinland-Pfalz wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

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Der Landesverband Rheinland-Pfalz informiert zur Grundsteuer hier.

Saarland

Es gilt das Bundesmodell. Aber bei den Steuermesszahlen wird eine Differenzierung nach Grundstücksarten vorgenommen, sodass Wohnen mit 0,34 Promille und Gewerbe mit 0,64 Promille den Grundsteuermessbetrag beeinflussen. Weiterhin wendet das Saarland für unbebaute Grundstücke eine Steuermesszahl in Höhe von 0,64 Promille an.

 

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Sachsen

Hier gilt ein angelehntes Bundesmodell. Für Geschäftsgrundstücke liegt die Steuermesszahl bei 0,72 Promille. Bei Wohngrundstücken sowie unbebauten Grundstücken liegt die Steuermesszahl im Gegensatz zum Bundesmodell bei 0,36 Promille.

 

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Sachsen-Anhalt

Das Land Sachsen-Anhalt wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

Zur Berechnung Ihrer Grundsteuer klicken Sie hier.

Schleswig-Holstein

Das Land Schleswig-Holstein wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

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Thüringen

Das Land Thüringen wendet das Bundesmodell an.

Für Wohnimmobilien gilt ein vereinfachtes Ertragswertverfahren. Dazu zählen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungseigentum. Die möglichen Mieten werden nach Mietniveaustufen ermittelt. Jede Gemeinde wurde dafür in eine Stufe eingruppiert. Für die Erklärung benötigt man: Baujahr, Grundfläche, Wohnfläche, Bodenrichtwert und Mietniveaustufe.

Für gemischte oder gewerblich genutzte Grundstücke kommt ein vereinfachtes Sachwertverfahren. Hier werden die Herstellungskosten fiktiv ermittelt.

Für unbebaute Grundstücke wird lediglich der Bodenrichtwert angesetzt.

Auf den so ermittelten Grundsteuerwert wird die Steuermesszahl mit 0,31 Promille angewendet.

 

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Zeitrahmen der neuen Grundsteuer

Zusätzliche Informationen

Wenn Sie detaillierte Darstellungen der Grundsteuer für Ihr Bundesland suchen, klicken Sie bitte hier.