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Nicht kooperative Steuerhoheitsgebiete: EU hat Liste aktualisiert

18.02.2026

Am 17.02.2026 haben die EU-Finanzminister die EU-Liste nichtkooperativer Steuerhoheitsgebiete aktualisiert und damit das Engagement derEuropäischen Union bekräftigt, Standards guter Steuerführung umzusetzen, umweltweit Steuerbetrug, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung zu bekämpfen.

An Anhang I, der Steuerhoheitsgebiete aufführt, die inSteuerfragen als nicht kooperativ gelten, wurden laut EU-Kommission mehrereÄnderungen vorgenommen.

Auf Grundlage der jüngsten Überprüfung habe der Ratbeschlossen, Fidschi, Samoa sowie Trinidad und Tobago aus Anhang I zustreichen, nachdem diese Hoheitsgebiete langjährige Mängel erfolgreich behobenhaben.

Darüber hinaus habe der Rat beschlossen, Vietnam sowie dieTurks- und Caicosinseln in Anhang I aufzunehmen, da sie die internationalvereinbarten Standards zur Steuertransparenz und fairen Besteuerung nichteinhalten. Der Rat habe beide Hoheitsgebiete aufgefordert, mit derEU-Verhaltenskodex-Gruppe und anderen zuständigen internationalen Forenzusammenzuarbeiten, um die bestehenden Probleme zu lösen.

Nach diesen Änderungen umfasst Anhang I laut Kommission zehnSteuerhoheitsgebiete: Amerikanisch-Samoa, Anguilla, Guam, Palau, Panama, dieRussische Föderation, Turks- und Caicosinseln, Amerikanische Jungferninseln,Vanuatu und Vietnam.

Anhang II, die Liste kooperativer Steuerhoheitsgebiete,spiegele die laufende Zusammenarbeit der EU mit internationalen Partnern wider.

Die Seychellen sowie Antigua und Barbuda würden aus AnhangII gestrichen, nachdem sie die erforderlichen Schritte unternommen hätten, umdie Einhaltung des internationalen Standards für den Informationsaustausch aufErsuchen sicherzustellen, teilt die Kommission mit. Angesichts der bereitsergriffenen Maßnahmen sei Brunei Darussalam zusätzliche Zeit eingeräumt worden,um seine Verpflichtung zur Änderung seines schädlichen präferenziellenSteuersystems zu erfüllen.

Infolgedessen umfasse Anhang II derzeit neunSteuerhoheitsgebiete: Belize, Britische Jungferninseln, Brunei Darussalam,Eswatini, Grönland, Jordanien, Montenegro, Marokko und die Türkei.

Europäische Kommission, PM vom 17.02.2026

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