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Fokus IT-Fahndung: Austausch mit Österreich im Kampf gegen Finanzkriminalität

30.01.2026

Nordrhein-Westfalen und Österreich vernetzen sich im Kampfgegen Finanzkriminalität, um bei der digitalen Fahndung gemeinsam größereFortschritte zur erzielen. Eine Delegation des österreichischen Amtes fürBetrugsbekämpfung war zu Gast im Landesamt zur Bekämpfung derFinanzkriminalität Nordrhein-Westfalen (LBF NRW).

Wie das Finanzministerium Nordrhein-Westfalen mitteilt,ging es um einen Austausch über aktuelle Entwicklungen und Methoden in derBekämpfung komplexer Finanzdelikte. Im Mittelpunkt hätten die IT-gestützteFahndung sowie der Umgang mit Krypto-Währungen und deren Missbrauch fürGeldwäsche, Steuerhinterziehung und andere Formen der organisiertenFinanzkriminalität gestanden.

Das LBF NRW habe dabei seine Strukturen, Arbeitsweisen undtechnischen Ansätze vorgestellt, mit denen seine Experten große Datenmengenauswerten, digitale Spuren sichern und internationale Geldflüssenachvollziehen. Ebenso habe es seine Erfahrungen bei der Analyse vonBlockchain-Transaktionen und der Verzahnung von klassischer Ermittlungsarbeitmit modernen IT-Forensik-Methoden geteilt.

Stephanie Thien, Leiterin des LBF NRW, betonte dieBedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa: "OrganisierteFinanzkriminalität ist in hohem Maße digitalisiert und internationalisiert.Grenzen sind für die Täter kein Hindernis, sondern Mittel zum Zweck, umErmittlerinnen und Ermittler abzuhängen. Umso wichtiger ist es, dassErmittlungsbehörden ihre Expertise bündeln, voneinander lernen und ihretechnischen Fähigkeiten gemeinsam weiterentwickeln."

Durch den kontinuierlichen fachlichen Dialog, gemeinsameAnalysen und den Austausch zu neuen Phänomenen der Finanzkriminalität solle dieSchlagkraft der Ermittlungen weiter erhöht und die Bekämpfung illegalerFinanzströme nachhaltig gestärkt werden.

Finanzministerium Nordrhein-Westfalen, PM vom 23.01.2026

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