"Steuer vom Amt - bequem, aber nicht risikolos"
Guter Plan: Normenkontrollrat für NRW
Finanzwissen für Journalisten
BdSt NRW schulte zum Kommunalen Haushalt: Der Kommunale Haushalt ist kompliziert. Um es Journalistinnen und Journalisten zu erleichtern, fundiert über ihn zu berichten, gab der Bund der Steuerzahler NRW zwei Seminare.
Gemäß seiner Satzung hat der Bund der Steuerzahler NRW den Auftrag, die Öffentlichkeit über finanzpolitische Zusammenhänge zu unterrichten. Ein zentrales Instrument dafür ist die Schulung von Medienvertretern in Fragen des öffentlichen Haushalts- und Finanzwesens.
Zwei Veranstaltungen, ein Ziel
In zwei Seminaren bei der Journalistenschule ProContent und der Rheinischen Post erhielten Journalisten das nötige Wissen, um kommunale Haushalte fundiert analysieren und einordnen zu können. Vor allem ging es um den Aufbau und die Systematik des Kommunalhaushalts nach dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF). Gleichzeitig haben die BdSt-Haushaltsexperten Philipp Sprengel und Joscha Slowik den Journalisten einzelne Teile des Haushalts näher erläutert, z. B. Personalausgaben, Zuweisungen des Landes aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz oder Einnahmen aus Steuern und kommunalen Abgaben.
Das Ziel war klar: Wer den kommunalen Haushalt fundiert einordnen kann, informiert die Öffentlichkeit besser und stärkt damit genau jene finanzpolitische Aufklärung, die der BdSt NRW als seine ureigene Aufgabe versteht. Finanzbildung ist damit der Schlüssel zu einer informierten und kritischen Bürgergesellschaft. So können Redaktionen vor Ort die Bürgerinnen und Bürger besser in die Lage versetzen, kommunalpolitische Entscheidungen zu bewerten und bei Bedarf zu hinterfragen. Es entsteht Transparenz, die den demokratischen Diskurs fördert.
Seminare sind Teil der Verbandsarbeit
Mit diesen Seminaren zeigen wir einmal mehr, dass zur gemeinnützigen Verbandsarbeit neben dem politischen Einsatz für die Interessen der Steuerzahler auch die aktive Förderung von Transparenz, Sachkenntnis und demokratischer Teilhabe gehört.
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