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© Bild von Harri Vick auf Pixabay

Die EZB und die Sparer in Deutschland

Top News 31.01.2020

Zum Bundesverdienstkreuz für Mario Draghi

Auszeichnung für Mario Draghi: Heute hat der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Für seine „unbestrittene geldpolitische Expertise“ wurde Draghi von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gelobt. Draghis Handeln als EZB-Chef hatten wir als Bund der Steuerzahler stets kritisch verfolgt und uns zum Beispiel mit der Umverteilungspolitik auseinandergesetzt.

EZB – die große Umverteilung und die Notenpresse

Die Europäische Zentralbank betreibt eine große Umverteilung. „Nachdem sie erst Ende 2018 ihr gigantisches Ankaufprogramm von Staatsanleihen der Eurostaaten gestoppt hatte, geht sie seit November 2019 mit 20 Milliarden Euro pro Monat wieder in die Vollen – vorerst zeitlich unbegrenzt“, schreiben wir in unserem Magazin DER STEUERZAHLER (November-Ausgabe 2019) kurz nach Draghis Ausscheiden aus dem Amt. „Davon profitieren erneut viele Südeurostaaten, die einen hohen Kapitalbedarf haben. Sie finden in der EZB einen chronischen Abnehmer ihrer Schuldtitel – dank des Anwerfens der Notenpresse – und müssen zudem aufgrund der anhaltenden EZB-Niedrigzinspolitik wenig Zinsen für ihre hohen Schuldlasten zahlen. Doch diese Politik erzeugt viele Verlierer, vor allem unter den Sparern in Deutschland. Einerseits leiden diese bereits unter Nullzinsen, nun sind sie auch wehrlos der Geldentwertung ausgesetzt, da die EZB durch ihre Geldflut künstlich eine höhere Inflation erzeugen will.“

Hier lesen Sie den ganzen Artikel „Eurozone: Die Umverteilung hält an

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