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Staatsdefizit - Steuereinnahmen
© Pixabay

Keine Geldsorgen, sondern ein Managementproblem!

Top News 25.02.2026

BdSt bewertet Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Staatsdefizit / Forderung nach Modernisierung der Verwaltung

Das Loch zwischen Einnahmen und Ausgaben von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen lag im Jahr 2025 bei mehr als 119 Milliarden Euro – ein Zuwachs gegenüber 2024 um rund 4 Milliarden, gegenüber 2022 sogar um 43 Milliarden Euro. Die Rekordausgaben und der hohe Konsum des Staates werden immer bedrohlicher! Und die Staatsquote – also die Staatsausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt – liegt inzwischen jenseits der 50 Prozent.

Deshalb verweist der Bund der Steuerzahler (BdSt) auf die Dramatik, die hinter den aktuellen Zahlen steckt:

1. Fakt ist, dass der Bund am schlechtesten mit seinen Rekordsteuereinnahmen klarkommt und massiv auf neue Schulden setzt. Ergebnis: Allein der Bund verantwortet zwei Drittel des Staatsdefizits und ist Treiber Nr. 1 beim Staatsschuldenberg. Dieser rast mit hohem Tempo auf die 3-Billionen-Euro-Marke zu, wobei das Schuldentempo – nach dem Schleifen der Schuldenbremse vergangenes Jahr – noch deutlich zulegen wird.

2. Bereits für 2025 ermittelte das Statistische Bundesamt eine Defizitquote – das Staatsdefizit gemessen am Bruttoinlandsprodukt – von 2,7 Prozent für Deutschland. Wenn die schwarz-rote Koalition ihre Schuldenpläne zur Finanzierung der Landesverteidigung sowie für Infrastruktur- und Klimamaßnahmen genauso fortsetzt, werden 5 Prozent Defizitquote schon 2028 in Reichweite sein.

Die Konsequenzen:

  • Deutschland verstößt gegen europäische Fiskal-Regeln und
  • riskiert seine Top-Gläubigerposition an den Kapitalmärkten.
  • Die Zinslasten der öffentlichen Etats explodieren – und
  • am Ende werden nicht einmal mehr Rekordsteuereinnahmen ausreichen, um zentrale Staatsaufgaben wie Bildung, innere Sicherheit oder soziale Sicherung angemessen finanzieren zu können.

Vor diesem Hintergrund bringen wir das Problem auf den Punkt: Wir müssen unsere Staatsausgaben viel stärker priorisieren, kategorisieren und vor allem solide finanzieren – nicht auf Pump, sondern mit den laufenden Steuereinnahmen der Bürger und Betriebe! Die liegen auf Rekordniveau: Zum ersten Mal nahm der Fiskus 2025 mehr als 1.000 Mrd. Euro Steuereinnahmen ein – rund 1 Billion Euro.

Die Lösung liegt auf der Hand – eine agile, bürokratiearme und digitale Verwaltung, um die Milliarden Steuerzahler-Euro wirksam auf die Straße zu bringen. Schließlich legen die aktuellen Zahlen des Statistikamts wieder einmal offen: Der Staat hat keine Geldsorgen, sondern ein Managementproblem!

 

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