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Unterhaltsvorschuss: Die Linke stößt Reform an
Die Linke will den Unterhaltsvorschuss reformieren, um dieChancen für Kinder Alleinerziehender zu verbessern. Das fordert die Fraktion ineinem Antrag (BT-Drs. 21/4539). Dieser wird am 25.03.2026 erstmals durch denBundestag beraten.
Im Anschluss wird er den Ausschüssen überwiesen; federführendsoll der Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugendsein.
Die Linke fordert in ihrem Antrag eine Reform desUnterhaltsvorschusses. Einschränkungen im Unterhaltsvorschussgesetz führtendazu, dass die Leistungen viele Unterhaltsberechtigte nicht erreichten, heißtes in der Vorlage. So würden Alleinerziehende mit Kindern über zwölf Jahren denUnterhaltsvorschuss nur nach einer Bedarfsprüfung erhalten, kritisieren dieAbgeordneten.
Sie fordern die Bundesregierung unter anderem auf, dasKindergeld wie bei regulärer Unterhaltsleistung lediglich hälftig anstatt vollauf die Leistungen des Unterhaltsvorschusses anzurechnen. Damit sollsichergestellt werden, dass der Unterhaltsvorschuss tatsächlich denMindestunterhalt deckt. Die Bedarfsprüfung für über zwölfjährige Kinder sollnach dem Willen der Fraktion abgeschafft und das höchstmögliche Bezugsalter desUnterhaltsvorschusses an das höchstmögliche Bezugsalter des Kindergeldesgekoppelt, also von der Vollendung des 18. auf die Vollendung des 25.Lebensjahres ausgeweitet werden.
Deutscher Bundestag, PM vom 20.03.2026