Ladepark für leeren Parkplatz in Borken
Schwarzbuch-Fall-Update: Seit Beginn steht der 2020 gebaute Pendlerparkplatz am Rande der Stadt Borken weitgehend leer. Jetzt folgt der nächste Wiederbelebungsversuch. BdSt-Experte Jens Ammann und Andrea Defeld klären die Frage: Löste der neue Ladepark auf dem leeren Parkplatz das Problem? Welche Ideen hat die Stadt sonst noch entwickelt?
Der Parkplatz wurde 2020 gebaut, um Pendlerverkehr aus der Innenstadt zu verlagern. Kosten: rund 1,43 Mio. Euro, davon etwa 800.000 Euro aus dem städtischen Haushalt. Doch die Nachfrage blieb aus. Damit landete er 2023 im Schwarzbuch der Steuergeldverschwendung, wie auch im Schwarzbuch 2025. Maßnahmen wie eine vorübergehende Shuttle-Verbindungen konnten die Nutzung nicht steigern.
Jetzt gibt es auf dem leeren Parkplatz einen neuen Ladepark mit zwölf Schnellladepunkten für Elektroautos, gefördert vom Bund. Die Anlage wurde von einem privaten Betreiber errichtet, der eine Pacht zahlt. Gleichzeitig muss die Stadt Borken 100.000 Euro Förderung zurückzahlen. Die Frage bleibt: Selbst wenn alle Ladepunkte genutzt werden, was ist mit den anderen leeren Stellplätzen?.
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