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Landesverband

Bund der Steuerzahler Sachsen e. V.

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Thomas Meyer
Präsident

Thomas Meyer

„Als eine der größten landesweiten Bürgerinitiativen in Sachsen liegt uns die Zukunft unseres schönen Freistaates und die unserer Kinder und Enkel am Herzen. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine ausgewogene Einnahmen- und Ausgabenpolitik im Land. Machen wir uns gemeinsam dafür stark.“ Wittgensdorfer Str. 54b 09114 Chemnitz 0371 - 69 06 30 info(at)steuerzahler-sachsen.de

Schleudersachse 2019

Liebe Steuerzahlerinnen und Steuerzahler,

 

Ihre Meinung war gefragt, die Würfel sind gefallen. 

 

Der "Schleudersachse" 2019 als Negativpreis des Bundes der Steuerzahler Sachsen e. V. wurde per Online-Abstimmung ermittelt. In diesem Jahr lag der Focus auf besonders merkwürdigen Verschwendungsfällen. 

 

Der "Schleudersachse" 2019 geht an den Freistaat Sachsen. Innen- und Finanzministerium haben mit dem Geisterdorf in Dresden alles dafür getan, dass der Freistaat erstmals und unmittelbar den Negativpreis in Empfang nehmen darf. Dabei hat er sich bei den "Bewerbungskosten" ordentlich ins Zeug gelegt. Mindestens 7,8 Mio. Euro war ihm die "Ehre" wert. 

 

56,7% der Abstimmungsteilnehmer haben den Freistaat Sachsen auf Platz 1 gewählt. 16% der Stimmen entfielen auf die "So-da" Brücke im Hüttertal, gefolgt von den "Skywalkern" in Bad Schandau auf Platz drei mit 11,6%. Für die "(Steg)reifkomödie" in Meißen und damit für den "undankbaren" vierten Platz votierten 9,8%. Die halbe Brücke in Marienberg OT Kühnhaide brachte es auf immerhin 5,9%.

Wer möchte kann sich die Filmbeiträge mit Hintergrundinformationen zu den fünf Kandidaten ansehen. 

1. Die „So-da“ Brücke im Hüttertal ...

Das Landschaftsschutzgebiet Hüttertal bei Radeberg ist im Bereich der Hüttermühle um eine

Attraktion reicher: Eine Brücke über die Röder .... und eine daneben. So wollte es der

Denkmalschutz! Und nun steht letztere einfach so da – eben eine So-da-Brücke für

geschätzte 200.000 EUR ....

2. Wenn Bäume in den Himmel wachsen ...

Eine Kurstadt muss ihren Gästen etwas bieten. Eine 2,5 Mio teure Kurpromenade reicht da

nicht aus. In Bad Schandau (OT Ostrau) muss es schon etwas ganz Besonderes sein. Ein

begehbarer, geschwungener Steg (Skywalk), der ins Elbtal ragt (geschätzte Kosten: über

200.000 EUR). Leider haben die Bauherren das schnelle Wachstum der Bäume übersehen.

Doch sehen Sie selbst!

3. Das kommt raus, wenn man halbe Sachen macht...

Nach einem Hochwasserschaden wurde eine Brücke in Marienberg (OT Kühnhaide) über

den Grenzbach zu Tschechien nur halbseitig auf deutscher Seite saniert, weil der

tschechische Nachbar eine finanzielle Beteiligung ablehnte.

Geschätzte Kosten: 100.000 EUR

4. Ein Geisterdorf zieht um ...

Wenn jemand etwas nicht versteht, so sind das für ihn „böhmische Dörfer“- also unerklärlich,

unverständlich und seltsam. Das gilt auch für künstliche Geisterdörfer, wie ein Containerdorf

in Dresden. 2016 fertiggestellt, vom Freistaat gemietet und nach drei Jahren Leerstand

gekauft und abgebaut, um andernorts vermeintlichen Raumbedarf zu decken.

Kosten der falschen Bedarfsprognose: 7,8 Mio EUR

5. Eine Meißner „(Steg)reifkomödie“ ...

Wenn Gesandte früher dem Volk eine Botschaft überbrachten, taten sie dies hoch zu Ross

„aus dem Stegreif“ (Steigbügel).

Heutzutage kommt die Botschaft übers Fernsehen oder das Internet.

So kann man z. B. live miterleben, wie der "Meißner Amtsschimmel" versucht

verantwortungsbewussten Bürgern, die sich gegen eine Geldverschleuderung von 1,4 Mio

EUR wehren, einen "Maulkorb" zu verpassen.

Ein 95 Meter langer „Steg“ (Fußweg) oberhalb des Flusslaufes der Triebisch im

innerstädtischen Bereich soll mit Fördermitteln komplett erneuert werden.

Kosten: über 14.000 EUR pro laufendem Meter Steg.

Bis jetzt ist einiges schiefgelaufen ...