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Iran-Krieg: Wird zu schwächerer Entwicklung der Steuereinnahmen führen
Das Bundesfinanzministerium (BMF) rechnet in seineraktuellen Steuerschätzung gegenüber der Oktober-Schätzung gesamtstaatlich inallen Jahren des Schätzzeitraums mit einer schwächeren Entwicklung derSteuereinnahmen. Grund: Die schwächere Wachstumserwartung aufgrund desIran-Kriegs.
Den Ergebnissen der 170. Steuerschätzung zufolge lägen dieSteuereinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden unter Berücksichtigung der bisMai 2026 in Kraft getretenen Steuerrechtsänderungen in 2026 bei einem Volumenvon 998,7 Milliarden Euro. Für 2027 lägen die erwartetenSteuereinnahmen bei insgesamt 1.033,3 Milliarden Euro.
Aufgrund der schwächeren Wachstumserwartungen durch denIran-Krieg würden auf Basis der unten aufgeführten Annahmen die Steuereinnahmenfür Bund, Länder und Gemeinden für die kommenden Jahre niedriger ausfallen alsnoch in der Steuerschätzung vom Oktober 2025 prognostiziert. Relativ gesehen seidie Abwärtsanpassung hierbei für die Länder am geringsten, so das BMF.
Für den Bund bringe die aktuelle Steuerschätzung keineEntlastung für die Aufstellung des Bundeshaushalts 2027. Für bereits erwarteteSteuermindereinnahmen des Bundes sei aber in den Eckwerten für den Haushalt2027 Vorsorge getroffen worden.
Bundesfinanzministerium, PM vom 07.05.2026