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Bei der finanziellen Unterstützung angeschlagener Unternehmen muss stärker differenziert werden

Bund der Steuerzahler Hamburg e. V. / Meldungen 18.06.2020

In den vergangenen Tagen wurde in der Politik intensiv darüber diskutiert, ob weitere in wirtschaftliche Schieflage geratene Hamburger Unternehmen mit öffentlichen Geldern unterstützt werden sollten. Dazu sagt Lorenz Palte, Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler Hamburg e.V.: „Wir haben vollstes Verständnis dafür, wenn überlegt wird, wie städtischen Wahrzeichen wie dem Miniatur Wunderland finanziell geholfen werden kann. Immerhin ist diese Touristen-Attraktion ohne eigenes Verschulden in wirtschaftliche Schieflage geraten. Jedoch fragen wir uns, weshalb einem Unternehmen wie Tom Tailor genauso selbstverständlich unter die Arme gegriffen werden soll. Tom Tailor ist wohl aufgrund von Managementfehlern in Seenot geraten, nicht jedoch durch die Corona-Pandemie.“

„Es ist richtig, dass die Stadt und der Bund Unternehmen finanziell durch die Corona-Krise helfen. Dennoch erwarten wir, dass differenziert wird. Die Steuerzahler haben ein Recht darauf, dass mit ihren Geldern sorgsam umgegangen wird. Mit Steuergeldern dürfen keine Managementfehler ausgebügelt werden. Einen solchen Freifahrtschein lehnen wir ab.“

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Ihr Ansprechpartner

Sascha Mummenhoff
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sascha Mummenhoff

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