DER STEUERZAHLER April 2026
Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
- Sonderbares Vermögen - Wenn das Investitionsfeuerwerk zur Sparflamme wird
- Schufa: Diese Auskünfte können Sie einsehen
- Gartenpflege: So ist die Steuer beteiligt
- Immobilienschenkung: Wohnungsrecht stoppt die Zehjahresfrist nicht
Die ganze Ausgabe mit allen Landesbeilagen ist als ePaper für digitale Abonennten auch auf der-steuerzahler.de verfügbar.
Sonderbar, dieses Vermögen!
Deutschland leistet sich einen politischen Etikettenschwindel in historischem Ausmaß. Schulden heißen plötzlich „Sondervermögen“ – und aus Belastungen werden vermeintliche Zukunftsinvestitionen. Die Dimension ist enorm: Bis 2029 plant der Bund neue Schulden von rund 850 Milliarden Euro. Allein das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität umfasst etwa 500 Milliarden Euro. Gleichzeitig steigen die Steuereinnahmen Jahr für Jahr auf Rekordniveau. Der Staat schwimmt im Geld – und trotzdem kommt das Land nicht voran. Wie passt das zusammen?
Die Antwort ist unbequem: Es fehlt nicht an Geld, sondern an Prioritäten, Effizienz und Reformwillen. Wirtschaftsinstitute und unser Deutsches Steuerzahlerinstitut zeigen, dass viele der neuen Mittel keine zusätzlichen Investitionen auslösen, sondern bestehende Ausgaben lediglich ersetzen oder verschieben. Aus dem versprochenen Modernisierungsschub wird ein milliardenschwerer Verschiebebahnhof.
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